Kirchengemeindliche Aktivitäten:

 

Das jeweils aktuelle Angebot der Kirchengemeinde kann dem vierteljährlich erscheinenden Gemeindebrief und den monatlichen Übersichten entnommen werden.

Ebenfalls findet man Aktuelles unter


Zu Beginn eines jeden Jahres wird zu Gesprächsabenden eingeladen, im Sommer zum Parkfest auf dem Pastoratsgelände oder zur Nacht der Kirchen auf Eiderstedt.

Darüber hinaus werden Konzertabende oder Ausflüge organisiert.

 

 

Der Glockenturm

Der älteste Glockenturm des Landes steht in Koldenbüttel

 

Der Koldenbüttler Glockenturm und die Kirche sind schon vom Auto aus zu sehen, wenn man auf der B 202 in Richtung Friedrichstadt unterwegs ist.
Der hölzerne Glockenturm ist nach dem Kirchengebäude das älteste, im Dorf erhaltene Bauwerk. Während umfangreicher Sanierungsarbeiten im Jahre 1998 wurden Bohrkerne zur Altersbestimmung untersucht. Das Ergebnis war sensationell:
Das einst im Glockenturm von Koldenbüttel verarbeitete Holz stammt von Bäumen, die um 1461 gefällt wurden. Es kann also davon ausgegangen werden, dass der Glockenturm zwischen 1455 und 1475 erbaut wurde. Damit ist es das älteste erhaltene Bauwerk dieser Art in Schleswig Holstein.
Seit 1970 beherbergt der Turm 3 Stahlglocken – Tonhöhen g‘, a‘ und d‘. Das Gesamtgewicht der Glocken beträgt 1531 Kg.
Sie stammen aus der Kirchengemeinde Bad Iburg, die seinerzeit ihr altes Läutewerk verschenkte. In jüngster Vergangenheit wurden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen zur Erhaltung des Glockenturmes durchgeführt.
 

 

 

 

"Altes Diakonat"

 

Vom 1614 errichteten Wohnhaus des zweiten Koldenbüttler Predigers, dem Diaconus, ist lediglich das reich gegliederte südliche Giebelfeld erhalten.

Beim Abbruch des alten Gebäudes 1967 wurde es umgedreht und schmückt jetzt einen Neubau gerade außerhalb des Friedhofsgeländes.

 

Altes Diakonat

 

 

 

unsere Kirche

Unsere Kirche

Das Koldenbüttler Gotteshaus ist die einzige
"St. Leonhard-Kirche" Schleswig-Holsteins.

Die Verehrung dieses Heiligen geht auf friesische Einwanderer zurück.
Sie waren aus dem Bereich der heutigen Niederlande gekommen und siedelten um das Jahr 1100 im östlichen Eiderstedt.

Aus der Gründungszeit der Kirche um 1200 stammt noch der romanische Winkelfries am Altarraum, sowie der Taufstein aus schwedischem Sandstein.

Um 1400 wurde das Gebäude wesentlich erweitert.

Kanzel, Altar und drei große Bilddarstellungen der Taufe, Kreuzigung und Grablegung Christi stammen aus dem 16. Jahrhundert, der Orgelprospekt von 1762.

1970 wurde die Kirche grundlegend renoviert.

 

 

 

 

Das Pastorat

Das am südlichen Ortseingang stehende Reetdachhaus ließ sich angeblich im Jahr 1658 ein handeltreibender Marschenbürger bauen.
An ihn erinnern die als Buchstaben geformten Maueranker - P V D B (Peter van der Beeke)-.
Nachdem das auf einer mittelalterlichen Warft errichtete Gebäude bereits seit Jahrzehnten den Pastoren als Wohnung diente, wurde es 1754 von der Kirchengemeinde käuflich erworben.
Im parallel zur Dorfstraße liegenden Vorhaus befinden sich heute die Gemeinderäume, im hinteren Teil die Pastorenwohnung.

Durch das von einer Graft umgebene parkartige Grundstück führt ein öffentlicher Wanderweg hinaus zu den weiten Fennen am Büttelweg.

 
Das Pastorat